3 Monate mit dem Fighter Truggy 2

Fighter Truggy 2 mit blauer Karosse Rückansicht
Seit diesem Sommer bin ich stolzer Besitzer eines Fighter Truggy 2 von Mali Racing. Ja, der wird eigentlich mit einer orangen Karosserie ausgeliefert, aber die habe ich relativ schnell kaputt gefahren und sie dann gegen die blaue des Desert Truggy ersetzt.

Es ist gar nicht so einfach einen Einstieg zu finden, wenn man einfach nur ein paar Runden mit einem spritzigen RC-Renner drehen möchte ohne dem neuen Hobby gleich sein ganzes Leben zu widmen. Deshalb habe ich mich für ein RTR (ready-to-run) Modell entschieden. Der ist dann zwar etwas teurer, als ein Bausatz, aber dafür geht es direkt los. Für einen Einsteiger wie mich die richtige Lösung. Jetzt, da ich den Wagen schon mehrfach auseinander- und zusammengeschraubt habe, würde ich als neues Modell wohl auch ehr einen Bausatz wählen oder einzelne Komponenten kaufen und ihn selbst zusammenstellen.

Meine bisherigen RC-Erfahrungen rühren von alten Thamiya Modellen aus den 90ern her. Von dieser Basis ausgehend hat sich doch so einiges getan. Zunächsteinmal hat sich die Funktechnik geändert. Vorbei die Zeiten, wo man mit Quarzen arbeitet oder wo der Wagen bei Störfunk unvermittelt ausbricht oder die Servos stottern läßt. Die 2,4 Ghz-Technik arbeitet absolut störungsfrei – zumindest in meiner Erfahrung.

Der größte Unterschied zu früher ist die schiere Kraft des Brushless-Elektromotors. Die Geschwindigkeit wird vom Hersteller mit über 60 km/h angegeben. Ich konnte es zwar noch nicht messen, aber die Kiste ist schon verdammt schnell und am Anfang auch teilweise zu schnell für mich.

Fighter Truggy 2 mit gebrochenem Querträger vorne links

Auch wenn der Wagen bei Auslieferung schon fertig zusammengebaut war, bedeutet das jedenfalls nicht, dass man nicht nach fast jedem Ausflug etwas zu reparieren oder zu ersetzen hätte. Die Reparaturen in dem kurzen Zeitraum, in dem ich mit dem Wagen unterwegs bin, umfassen bereits den Stoßfänger vorne, die bereits erwähnte Karosserie, die Radaufhängung vorne links, sowie das Hauptzahnrad auf der Antriebswelle. Letzteres war sehr aufwändig auszutauschen, auch wenn das Teil selbst sehr günstig zu haben ist. Außerdem ist ein Rad defekt und muss als nächstes getauscht werden.

Das alles soll nicht heißen, dass die Qualität der Teile schlecht ist, sondern dass Unfälle halt passieren 🙂

Fighter Truggy 2 mit original Karosserie in orange

Was das Fahrverhalten betrifft, so kann ich natürlich keine besonders qualifizierten Aussagen machen, da ich kaum einen Vergleich zu anderen Wagen habe. Ich bin aber durchaus überrascht gewesen, wie einfach er sich steuern läßt. Mit etwas Übung ist er auch noch bei hohen Geschwindigkeiten gut kontrollierbar. Das hängt natürlich auch vom Untergrund ab. Die großen Räder, der Allrad-Antrieb und die pure Kraft des Motors machen es dem Wagen leicht auf so ziemlich jedem Untergrund zügig voran zu kommen.

Wenn also jemand, so wie ich einen (wieder-) Einstieg in dieses schöne Hobby sucht, kann ich diesen Flitzer nur empfehlen, wobei ich nicht ausschließen möchte, dass man auch günstiger an Fahrzeuge kommen kann, die ähnliches zu leisten im Stande sind.

Ich jedenfalls freue mich auf die Wintermonate und die ersten Ausflüge im Schnee.

 

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